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Langzeitarbeitslosigkeit bekämpfen

Bundesprogramm „Soziale Teilhabe“

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Bundesprogramm "Soziale Teilhabe"

Chancen nutzen – Soziale Teilhabe sichern – Langzeitarbeitslosigkeit beenden

Trotz anhaltend guter Wirtschafts- und Beschäftigungslage haben es langzeitarbeitslose Menschen nach wie vor sehr schwer, sich wieder am Arbeitsmarkt zu platzieren. Der Sockel strukturell bedingter Arbeitslosigkeit verhärtet sich. Derzeit sind beim Jobcenter Rems-Murr rund 2.100 Personen gemeldet, die länger als 12 Monate arbeitslos sind, ca. 640 davon sogar länger als 3 Jahre. Seit Monaten liegt der Anteil der Langzeitarbeitslosen an der Gesamtzahl der arbeitslosen Personen in der Grundsicherung zwischen 40 Prozent und 43 Prozent. Es ist zu befürchten, dass der Anteil weiter steigt.

Wir wollen vor dieser drohenden Entwicklung nicht kapitulieren. Als eines von 6 Jobcentern in Baden-Württemberg nimmt das Jobcenter Rems-Murr am Bundesprogramm „Soziale Teilhabe“ teil. Die Mittel für dieses Projekt werden vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales  bereitgestellt. Das Programm läuft bis Dezember 2018. Es garantiert eine bessere individuelle Betreuung.

Um was geht es?

In enger Zusammenarbeit mit mehreren Netzwerkpartnern im Rems-Murr-Kreis wurden Beschäftigungsmöglichkeiten für Langzeitarbeitslose geschaffen, die über aktive Teilnahme am Erwerbsleben eine soziale Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen. Es handelt sich um Arbeiten, die

  • im öffentlichen Interesse liegen (Gemeinnützigkeit),
  • keine Pflichtaufgaben der Beschäftigungsträger darstellen   u n d
  • wettbewerbsneutral sind

Bei der Auswahl der Tätigkeiten wurde darauf geachtet, dass sie von Menschen ausgeübt werden können, die – aus welchen Gründen auch immer – gehandicapt sind.

Der Unterschied zu den hinreichend bekannten Arbeitsgelegenheiten, landläufig auch als „Ein-Euro-Jobs“ bekannt, liegt darin, dass ein reguläres Beschäftigungsverhältnis begründet wird mit allen sich daraus ergebenden Rechten und Pflichten. Das bedeutet, dass während der Beschäftigung ein regulärer Lohn (zumindest der Mindestlohn) erzielt wird und demzufolge auch Sozialversicherungsbeiträge abgeführt werden.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden langzeitarbeitslose Personen, die

-       seit mind. 4 Jahren Arbeitslosengeld II beziehen  u n d

-       das 35. Lebensjahr vollendet haben   u n d

-       gesundheitliche Einschränkungen geltend machen  o d e r

-       mit Kindern in einer Bedarfsgemeinschaft leben

Wie wird gefördert?

-       Arbeitgebern wird für die Dauer von bis zu 3 Jahren der Lohn erstattet

-       Arbeitnehmer werden bei Bedarf individuelle begleitet (Coaching und Gesundheitsprävention)

Außerdem  haben unsere Arbeitsvermittler deutlich mehr Zeit für die Betreuung und die persönlichen Belange von langzeitarbeitslosen Personen.

Wenn Sie Interesse an einer Aufnahme in das Projekt haben, wenden Sie sich einfach an Ihre derzeitige Arbeitsvermittlerin bzw. Ihren Arbeitsvermittler. Sie erhalten dort weitere Informationen. Es lohnt sich.